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Neues Reiserecht für Gastgeber, Vermittler und Reiseveranstalter ab 1. Juli 2018

Gastronomie und Tourismus | 04.01.2018

Durch die Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht müssen sich Unternehmen der gesamten Tourismusbranche neuen Herausforderungen stellen. Neben erweiterter Haftungssicherung, Insolvenz- und Kundengeldabsicherung hat der Kunde ab 1. Juli 2018 auch Anspruch auf umfangreiche Informationen. Damit soll der Verbraucherschutz, gerade im Bereich der Onlineangebote, gestärkt werden. Hierfür wurde unter anderem die Vermittlung "verbundener Reiseleistungen" als neue Zwischenform eingeführt.

Die neuen Regelungen betreffen Anbieter von Pauschalreisen, Reisevermittler und unter bestimmten Voraussetzungen auch Beherbergungsbetriebe. So können Hotels und Pensionen zum Reiseveranstalter werden, wenn sie Zusatzleistungen mit der Beherbergungsleistung kombinieren und als "Paket" anbieten. Bereits die Verwendung der Begriffe "Pauschalreise", "Pauschale", "Package" oder "Arrangement" auf Flyern oder der hauseigenen Homepage führt dazu, dass die Leistung als Pauschalreise behandelt wird. Beherbergungsanbieter können aber auch Vermittler verbundener Reiseleistungen sein, wenn sie neben der Übernachtung zugleich Reiseleistungen anderer Anbieter vermitteln (z.B. Stadtführungen, Eintrittskarten). Die gewerbliche Vermarktung von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern als Einzelleistung unterliegt nach dem neuen Gesetz dagegen nicht mehr dem Pauschalreiserecht.

Welche Neuerungen auf Gastgeber, Vermittler und Reiseveranstalter zukommen und wie diese in der täglichen Praxis umzusetzen sind, fassen unsere Merkblätter zusammen.

Infoblatt Reiserecht Gastgeber
Infoblatt Reiserecht Veranstalter
Infoblatt Reiserecht Vermittler

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docID: D80378